Bundesvorstand FDP

Seit 2012 bin ich Mitglied im Bundesvorstand der FDP. Dies ist ein Gremium der Partei, in dem die Beschlüsse zur Bundespolitik gefasst werden.  Hier betreue ich in Analogie zu meiner Arbeit in der Landtagsfraktion in NRW die Themen Einwanderung, Flüchtlinge und Integration. Nach der schmerzlichen Niederlage bei der Bundestagswahl 2013 haben uns viele politische Beobachter bereits abgeschrieben. Erwartet wurde, dass wir zu einer Splitterpartei degenerieren oder es eine rechtspopulistische Wende geben würde. Letzteres wurde uns von manchem Berater empfohlen. Ich bin stolz darauf, dass ich daran mitgewirkt habe, diesen Weg nicht zu gehen. Stattdessen haben wir im Bundesvorstand beschlossen, den Kurs der Partei in zahlreichen Veranstaltungen bundesweit in den Kreis- und Ortsverbänden zu diskutieren. Hier hat sich gezeigt, wie viel Substanz in der Mitgliedschaft der FDP steckt. Deutlich wurde, dass wir unsere Grundprinzipien Soziale Marktwirtschaft, Bürgerrechte und Offene Gesellschaft nicht zur Disposition stellen, sondern sie offensiver vermitteln wollen. In unserem neuen Leitbild wird aber auch deutlich, dass wir die Kommunikation unserer Partei verändern müssen. Klarer, mutiger, aber auch verständlicher und mit mehr Empathie. Diesen Kurs haben wir gemeinsam auf den Weg gebracht und zahlreiche Erfolge bei Landtags- und Kommunalwahlen haben uns bestätigt. Vernunft statt Populismus, Zukunft statt Rückschritt: Mit dieser Haltung gehen wir aufrecht in die nächsten Wahlkämpfe und werden im September mit einer starken und kompetenten Fraktion in den Bundestag zurückkehren.