Nordrhein-Westfalen ist seit über 60 Jahren Einwanderungsland. Mehr als jeder Vierte der rund 18 Millionen Bürgerinnen und Bürger hat ausländische Wurzeln.

Mit unserer Integrations- und Wertschätzungskampagne #IchDuWirNRW möchten wir das Verständnis der Menschen in Nordrhein-Westfalen füreinander und das Miteinander stärken. Die Landesregierung setzt deswegen die erfolgreiche Kampagne #IchDuWirNRW mit weiteren Vorbildern fort. Auf der Website www.ichduwir.nrw, in den sozialen Netzwerken und auf rund 1.700 Plakaten wird gelebte Vielfalt gezeigt und für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt geworben. Integrationsminister Joachim Stamp und Serap Güler, Staatssekretärin für Integration, präsentierten in Düsseldorf Vorbilder aus 14 Nationen, die deutlich machen, dass Einwanderung ein Gewinn für die Gesellschaft sein kann.

„Unsere Kampagne setzt in Zeiten von Populismus und rechter Hetze ein wichtiges Zeichen: Wir stehen für eine offene und freiheitliche Gesellschaft. Zuwanderung kann unsere Gesellschaft enorm bereichern. Nordrhein-Westfalen wird durch die erfolgreiche Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte stärker“, erklärte Minister Stamp.

#IchDuWirNRW stellt die Schwerpunkte Vorbilder, Einbürgerung, Werte und den öffentlichen Dienst als Ausbildungs- und Arbeitgeber für Menschen mit Einwanderungsgeschichte in den Mittelpunkt. Die unterschiedlichen Vorbilder erzählen, was sie mit Nordrhein-Westfalen verbinden und wie Integration – trotz mancher Herausforderung – für sie zum Erfolg wurde. Begleitet wird die Kampagne weiterhin durch die Wertedialog-Reihe „#IchDuWirNRW im Dialog“, bei der das Integrationsministerium mit Bürgerinnen und Bürgern darüber ins Gespräch kommen möchte, was uns als Gesellschaft stark macht und welche Werte auch zukünftig für uns wichtig sind.

Staatssekretärin Güler: „Unsere Vorbilder kommen aus allen Teilen der Gesellschaft. Egal ob Zollbeamter, Controllerin, Dolmetscher, Polizist, Marketingmanagerin, Bürgermeister, Gastronom oder Ärztin: Die Menschen in Nordrhein-Westfalen leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft – unabhängig von ihrer Herkunft. Wir freuen uns, dass wir seit dem Start so viel Zuspruch für unsere Kampagne erfahren haben.“

Im kommenden Jahr soll die Integrations- und Wertschätzungskampagne mit weiteren Vorbildern aus unterschiedlichen Herkunftsländern fortgesetzt werden.

Quelle: Mkffi