Bei seinem Besuch des Christopher Street Day hat der stellvertretende Ministerpräsident und Familienminister, Joachim Stamp, die Einführung der Ehe für alle als Meilenstein für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben begrüßt.

 

„Ich freue mich über die Entscheidung von Bundestag und Bundesrat. Das ist ein wichtiges und gutes Zeichen für die Offenheit unserer Gesellschaft. Liebe verdient Respekt“, sagte Stamp bei einer Podiumsdiskussion. Es seien aber noch viele weitere Schritte notwendig, bis endlich die vollständige Gleichstellung erreicht sei. Daran müsse weiter gearbeitet werden.

Der Minister bezeichnete es als klares Zeichen, dass die neue Landesregierung das Referat für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle im Familienministerium angesiedelt habe.

Der ColognePride sei ein Symbol für die Weltoffenheit Kölns und Nordrhein-Westfalens. Das diesjährige Motto „Nie wieder!“ soll an die Stigmatisierung und Verfolgung von Lesben und Schwulen unter dem NS-Regime erinnern. Familienminister Stamp: „Jeder, der ‚Nie wieder!‘ sagt, verpflichtet sich, aktiv für Gleichstellung einzutreten. Die Landesregierung zeigt null Toleranz gegenüber denjenigen, die Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität diskriminieren.“ Deswegen unterstützt das Land Aufklärungs- und Toleranzprojekte in Schulen, in der Jugendarbeit aber auch bei Projekten für Senioren.