Archive for Dezember, 2011

Neubaugebiet “Am Hölder”

20. Dezember 2011

Wie ich Ihnen bereits mitgeteilt habe, hat der Stadtrat den Bebauungsplan für das Neubaugebiet “Am Hölder” beschlossen. Es erstreckt sich vom Kreisel am Röttgener Ortseingang bis zur Straße “Am Hölder” hinter der Thomaskirche. Das geplante Baugebiet macht dabei etwa einen Halbkreis in Richtung Ückesdorf. Etwa zwei Drittel der Fläche zwischen Röttgen und Ückesdorf bleiben frei. Wie Sie wissen, habe ich an einem Teil des Bebauungsplans Kritik geäußert, da ich am äußersten Rand des Bebauungsgebietes in Blickrichtung Ippendorf eine mögliche Geschosshöhe von 3 plus Staffelgeschoss für zu hoch und stadtplanerisch völlig verfehlt halte. Nun gilt es aber das Beste aus dem ansonsten sehr gelungenen Plan zu machen. Dazu gehören für mich die Einrichtung eines weiteren Kindergartens, die Umsetzung des geplanten Kinderspielplatzes sowie die Berücksichtigung von attraktiven Wohnmöglichkeiten für Senioren. Die Stadtverwaltung will 2012 mit der Verlegung des Kanals beginnen. Parallel läuft noch das Umlegungsverfahren, bei dem das Eigentum im Baugebiet neu sortiert wird. Die Verwaltung ist optimistisch, hier bald zu einer Einigung zu kommen. Allerdings sind noch Fragen offen. Daher ist derzeit keine seriöse Prognose möglich, wann tatsächlich die vollständige Erschließung und Bebauung möglich ist. Wenn Sie weitere Informationen zum Baugebiet erhalten möchten, wenden Sie sich am besten direkt an den zuständigen Sachbearbeiter in der Stadtverwaltung, Herrn Uwe Bergmann, Tel. 773894, E-Mail uwe.bergmann@bonn.de.

Eine richtige Taxibuslinie zwischen Röttgen und Ückesdorf

7. Dezember 2011

Ich freue mich sehr, dass es mir gelungen ist, zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember den Ausbau der Taxi-Bus-Linie zwischen unseren beiden Orten durchzusetzen. Bei diesem Taxi-Bus handelt es sich um ein normales oder Großraum-Taxi. Allerdings zahlt man nur den Bustarif.

Mit der neuen Linienführung der Taxibuslinie T 651 verfügen wir jetzt über ein gutes Angebot insbesondere für Senioren. Ab sofort werden auch die Kirchen Christi Auferstehung und Thomaskirche vom Taxi-Bus angefahren. Zudem ist der Ückesdorfer Friedhof angebunden.
Sie können den Taxi-Bus jetzt zu folgenden Haltestellen bestellen:

Ückesdorf Friedhof – Ückesdorf Mitte – Ückesdorf, An den Kreuzen – Ückesdorf, Zum Wingertsberg – Ückesdorf Reichsstraße – Röttgen, Hobsweg – Röttgen, Kurfürstenplatz – Röttgen, Am Hölder (Evangelische Kirche) – Röttgen, Auf der Heide (Katholische Kirche) – Röttgen, Schlossplatz – Röttgen, Merler Allee – Röttgen, Am Kottenforst – Röttgen, Lindenweg – Röttgen, In der Wehrhecke

Einige dieser Haltestellen wurden bislang auch von Linienbussen (603, 604, 630, 843) angefahren. Die zusätzlich genannten Haltestellen wurden neu eingerichtet. Es befindet sich dort jeweils an der Straße ein Bushaltestellenschild mit Fahrplan. Der Taxisbus T651 verkehrt montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr und samstags sowie sonn- und feiertags von 9 bis 19 Uhr in beide Richtungen (von Ückesdorf nach Röttgen und umgekehrt).

Um mit dem Taxibus T651 fahren zu können, muss man mindestens 30 Minuten vor der im Fahrplan angegebenen Uhrzeit folgende Nummer anrufen: 01804 15 15 15 (20 Cent pro Anruf). Es folgt eine automatische Ansage, bei der man am Telefon die Taste 5 drücken muss, um in den Bonner Bereich zu gelangen. Es meldet sich dann ein regulärer Mitarbeiter, dem man die Taxibusnummer T651 durchgibt sowie die Start- und Endhaltestelle und die Abfahrtszeit, die im Fahrplan vermerkt ist. Zur vereinbarten Zeit kommt dann ein normales Taxi zur gewünschten Bushaltestelle und fährt bis zur verabredeten Haltestelle. Es gilt der reguläre VRS-Tarif ohne Zuschlag. Einzeltickets für 2,50 Euro können beim Fahrer erworben werden.
Leider kann die Rückfahrt derzeit noch nicht beim Fahrer bestellt werden, sondern muss in gleicher Weise wie die Hinfahrt per Telefon angefordert werden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn viele von Ihnen dieses neue Angebot nutzen.

Der Fahrplan des Taxibusses T651 kann hier eingesehen werden:
Fahrplan T651

Bei Fragen können Sie sich gern an mich (Telefon: 9814170) oder meinen Mitarbeiter Christian Lüdtke (Email: ch.luedtke @ yahoo.de) wenden.

Grüner Castor-Protest ist ein Zeichen der Hilflosigkeit

2. Dezember 2011

152 Castor-Behälter warten auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich (FZ) auf ihren Abtransport ins Zwischenlager Ahaus. Die rot-grüne Landesregierung muss sich dieser Aufgabe annehmen, denn die Genehmigung zur Lagerung im FZJ läuft 2013 aus. Der jetzt angekündigte Protest der Grünen gegen NRW-Castor-Transporte trage allerdings nicht zur Problemlösung bei, kommentierte Joachim Stamp, Generalsekretär der FDP in NRW. Denn die Alternative wäre ein Zwischenlager in Jülich.

Stamp forderte die Grünen in NRW auf, Verantwortung zu übernahmen. „Wer sich gegen die Transporte in das Zwischenlager Ahaus wendet, muss auch ehrlich sagen, dass er für ein weiteres Zwischenlager in Jülich ist“, betonte der Liberale. „Diesen Teil verschweigen die Grünen.“

Anstelle des Protests auf der Straße sollte „die grüne Partei ihrem zuständigen Minister, Johannes Remmel, Druck machen“, forderte er. An ein wundersames Verschwinden von „Atomkügelchen“ sollte die NRW-Regierung besser nicht glauben, so Stamp mit Verweis auf die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD). Diese war im Frühjahr dieses Jahres in die missliche Lage geraten, 2285 verschwundenen Brennelemente-Kugeln aus Jülich erklären zu müssen.