Archive for Mai, 2009

Schulwegsicherung zwischen Ippendorf und Ückesdorf an der Provinzialstraße

29. Mai 2009

Besorgte Eltern aus Ippendorf haben sich an alle Parteien gewandt, um eine sichere Querungsmöglichkeit vom Ippendorfer Feldweg über die Provinzialstraße nach Ückesdorf zu erreichen. Bei einem Ortstermin mit den Eltern haben wir über ihren Vorschlag diskutiert, einen Fuß- und Fahrradweg  parallel zur Provinzialstraße anzulegen, der bis zur Ampelanlage gegenüber der Gaststätte Butscheids führt.
Ich habe den Eltern gesagt, dass dieser Vorschlag zwar wünschenswert wäre, aber kaum umzusetzen ist, da der Weg durch Naturschutzgebiet führen würde und zudem komplizierte Eigentumsfragen geklärt werden müssten, was vermutlich Jahre dauern wird. Ich habe stattdessen beantragt, an der Kreuzung des Feldweges mit der Provinzialstraße eine Querungshilfe (Mittelinsel und Warnhinweise)  einzurichten. Auch eine Bedarfsampel ist vorstellbar. Die Fachverwaltung wird nun die verschiedenen Vorschläge prüfen.

Kreisverkehr am Ortseingang von Röttgen kommt 2010

20. Mai 2009

Wie die Verwaltung mitgeteilt hat, wird der von vielen lang erhoffte Kreisverkehr im kommenden Jahr gebaut. Der Vorschlag, die Bürger an der Planung des Kreisels zu beteiligen, wurde von sämtlichen Fachleuten als unsachgemäß betrachtet und von der Bezirksvertretung abgelehnt. So wichtig Bürgerbeteiligung in vielen Bereichen ist, so sinnlos ist sie bei der Planung eines Kreisels. Eine solche Planung ist allein die Aufgabe von Fachleuten und Verkehrsexperten.

Sanierung der Schloßbachschule

16. Mai 2009

Auch unsere Grundschule, die Schloßbachschule, hat einen umfangreichen Sanierungsbedarf. Sie ist zwar im Vergleich mit einigen anderen Schulen im Stadtgebiet, bei denen zum Teil Schadstoffbelastungen und Brandschutzmängel bestehen, noch in einem relativ soliden Zustand. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass im Konjunkturpaket der Bundesregierung, das für den Bildungsbereich in Bonn 26 Millionen Euro vorsieht, auch die Schloßbachschule berücksichtigt wird.
Da allein im Bereich Schule in Bonn insgesamt ein Investitionsstau von ca. 100 Millionen Euro besteht, habe ich mich darauf beschränkt, bei der Schloßbachschule nur die wichtigste Maßnahme, nämlich 200.000 Euro für die energetische Sanierung der maroden Fenster zu beantragen. Dies wurde von CDU und SPD abgelehnt, die Sanierungsmaßnahmen an anderen Schulen dringlicher fanden.
Natürlich kann man bei der Berücksichtigung der verschiedenen Schulen unterschiedlicher Auffassung sein. Inakzeptabel ist jedoch, dass die örtliche Kandidatin der CDU, nachdem (!) ihre eigene Fraktion die Sanierungsmaßnahme für die Schloßbachschule aus dem Konjunkturpaket im Schulausschuss abgelehnt hat, in ihrem „Bürgerbrief“ behauptet, sie trete genau für diese Maßnahme ein. Ich habe dies öffentlich kritisiert, weil ich der Auffassung bin, dass zu einer vernünftigen Kommunalpolitik auch eine saubere Information der Bürger gehört. Das war früher auch bei der Röttgener CDU so üblich.

Nun geht es aber darum, in den kommenden Jahren die Sanierung der Schloßbachschule Schritt für Schritt zu ermöglichen. Dafür werde ich mich – wie bei der zweiten Sporthalle am Gymnasium -  über die Parteigrenzen hinweg einsetzen. Als ersten Schritt habe ich beantragt, einen Teil der energetischen Sanierung jetzt in den ordentlichen Wirtschaftsplan des Städtischen Gebäudemanagements aufzunehmen. Über die weitere Entwicklung werde ich sie informieren.

Zweite Sporthalle am Gymnasium in Ückesdorf

10. Mai 2009

Die Planung für den Bau der zweiten Sporthalle am Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums ist mittlerweile auch im Stadtrat offiziell beschlossen worden. Ich bin sehr froh, dass mit der Umsetzung dieses Projekt, für das ich mehrere Jahre gekämpft habe, voraussichtlich im August begonnen wird und das die Stadt über 2,8 Millionen Euro hier in Ückesdorf investiert.
Es gibt mehrere Gründe, warum ich so intensiv für dieses Projekt geworben habe: Das Schwimmbad, das bereits Mitte der 1980er Jahre stillgelegt wurde ist ebenso erheblich schadstoffbelastet wie ein Teil des Außenplatzes. Zudem verfügt die Schule derzeit nur über eine Einfachturnhalle, wodurch der Sportunterricht bereits seit längerer Zeit nur noch eingeschränkt erfolgen kann.
Ich habe mich nach meiner Wahl in den Stadtrat mit der Fachkonferenz Sport und der Schulleitung zusammengesetzt und die Probleme diskutiert. Dabei habe ich den Vorschlag gemacht, eine zweite Sporthalle zu bauen und dafür auf einen Teil der Außenanlagen zu verzichten. In den neun Jahren, als ich selbst Schüler dieser Schule war, wurde der Hartplatz sehr selten genutzt. Dieser Vorschlag fand die Zustimmung der Schulleitung. Da wir für die Jugendarbeit in Ückesdorf und die Vereinsarbeit sowieso Räume benötigen, habe ich zudem vorgeschlagen, die alte Schwimmhalle zukünftig zu Vereinsräumen umzubauen und einen weiteren Raum als Umkleide für die neue Sporthalle zu nutzen.
Nachdem ich 2006 im Rat einen Grundsatzbeschluss für diese Planung erreichen konnte, folgten schwierige Diskussionen aufgrund der schlechten Finanzlage der Stadt. Letztlich konnte ich sowohl die Verwaltung als auch die anderen Parteien überzeugen, dass die Investition gerechtfertigt ist. Nach der Fertigstellung Ende 2010/Anfang 2011 wird nicht nur wieder regulärer Sportunterricht möglich sein. Gleichzeitig sind dann auch die Schadstoffe entsorgt, es gibt bessere Trainingsmöglichkeiten für die Hallensportler von Rot-Weiss Röttgen und es entstehen zwei neue Vereinsräume, wovon einer für die Jugendarbeit reserviert sein wird. Zudem wird auch das Dach der alten Halle vollständig saniert.