18. Januar 2009
In meinem letzten Rundbrief hatte ich Ihnen berichtet, dass ich mich für eine Öffnung des besonders schönen Spielplatzes an der Andreas-Hermes-Akademie für alle Kinder einsetze, da dieser Spielplatz derzeit ausschließlich von Angehörigen des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) genutzt werden darf. Die Leitung der Andreas-Hermes-Akademie hat sich nach unserem gemeinsamen Gespräch mit dem EED in Verbindung gesetzt und eine grundsätzliche Zustimmung erhalten. Ich habe daraufhin in der Bezirksvertretung beantragt, dass die Stadt die Pflege und Unterhaltung übernimmt. Dies wurde zunächst in einer Stellungnahme von der Verwaltung mit der Begründung abgelehnt, Röttgen habe im Vergleich mit anderen Stadtteilen schon genügend Spielplätze und der Spielplatz entspräche derzeit nicht vollständig den Sicherheitsbestimmungen der Stadt. Daraufhin habe ich mit der Verwaltung verabredet, dass mein Antrag um eine Sitzung vertagt und nun geprüft wird, wie hoch die Kosten wären, um den Spielplatz an die Sicherheitsbestimmungen der Stadt anzupassen. Sollte es notwendig sein, möchte ich gerne mit interessierten Eltern eine Initiative gründen, um die Patenschaft für den Spielplatz zu übernehmen.
15. Januar 2009
Wie im letzten Rundbrief berichtet, hatte ich im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie beantragt, dass die Verwaltung umgehend mit der katholischen Gemeinde Gespräche führen sollte, um die freigewordenen Räume des katholischen Kindergartens für eine U3-Einrichtung zu mieten. Dies hat die Verwaltung nun erfolgreich getan, sodass der Ausschuss in seiner kommenden Sitzung die Einrichtung einer zehnköpfigen Kleinkindgruppe im Kindergarten am Herzogsfreudenweg zustimmen kann. Diese Gruppe wird in städtischer Trägerschaft sein. Ich freue mich, dass die Verwaltung ihre Bedenken, zwei unterschiedliche Träger (katholische Kirche, Stadt Bonn) unter einem Dach unterzubringen, zurückgestellt und diese Lösung ermöglicht hat. Aufgrund des starken Generationswechsels und dem Zuzug junger Familien, der sich vor allem in Röttgen und im älteren Teil von Ückesdorf, aber auch in Ippendorf und Venusberg vollzieht, wird diese Gruppe den Bedarf allein noch nicht decken. Ich werde daher mit der Verwaltung weiter nach geeigneten Standorten in Ückesdorf, Röttgen und Umgebung suchen. Für zahlreiche Kinder ist eine Betreuung mit anderen Kindern bei einer Tagesmutter besonders geeignet. Auch in Röttgen und Ückesdorf gibt es engagierte Tagesmütter, die ein solches Angebot, das ich persönlich für sehr kindgerecht halte, anbieten. Wenn Sie daran Interesse haben, können Sie sich im Internet informieren unter www.netzwerk-kinderbetreuung-bonn.de .
4. Januar 2009
Kurz vor Ende des Jahres erreichte mich die Nachricht, dass aufgrund der durch die allgemeine Finanzkrise weiter verschlechterten finanziellen Lage der Bau der von mir durchgesetzten zweiten Sporthalle am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium möglicherweise verschoben werden sollte. Ich habe daraufhin erneut das Gespräch mit unserer Oberbürgermeisterin gesucht, die mir als Chefin der Verwaltung versprach, dass es beim Baubeginn in diesem Jahr bleibt. Dies geht nun auch aus den Unterlagen der Verwaltung hervor. Es kann also dieses Jahr losgehen. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Halle, für die ich zwei Jahre gekämpft habe, ein großer Gewinn für die Schule, die Jugendarbeit, aber auch die Röttgener Vereine sein wird.
Sobald wieder Finanzmittel zur Verfügung stehen, werde ich mich als nächstes dafür einsetzen, dass auch unsere Grundschule notwendige Investitionen (z. B. Toilettensanierung, Anstrich) tätigen kann.
3. Januar 2009
In meinem letzten Rundbrief hatte ich Ihnen meinen Vorschlag für die Einrichtung einer Taxi-Bus-Verbindung zwischen Ückesdorf-Mitte und Röttgen vorgestellt. Dieser Vorschlag ist auf viel Zustimmung bei der Verwaltung und den verschiedenen Parteien gestoßen. Die Verwaltung will allerdings zunächst versuchen, mit dem Rhein-Sieg-Kreis zusammen eine reguläre Linie zwischen Rheinbach und Meckenheim einzurichten, die auch über Ückesdorf-Mitte nach Röttgen fährt. Sollten diese Verhandlungen scheitern, so hat der Stadtrat auf meinen Antrag hin entschieden, wird zum nächsten Fahrplanwechsel 2009/2010 eine Taxi-Bus-Linie zwischen Ückesdorf-Mitte und Röttgen eingerichtet. Beide Varianten haben Vorteile: Der reguläre Linienbus hat regelmäßige Taktzeiten, der Taxi-Bus fährt zwar seltener, könnte aber auch den Ückesdorfer Friedhof und die Röttgener Kirchen anbinden. Der Fahrpreis wäre derselbe. Ich freue mich insbesondere für die Senioren in Ückesdorf, die kein Auto zur Verfügung haben, dass ich diese Verbindung durchsetzen konnte.