20. Dezember 2008
Es erreichten mich zahlreiche Beschwerden über die Neugestaltung des Busnetzes. Tatsächlich sind Busse teilweise völlig überfüllt und die neuen Taktzeiten haben dazu geführt, dass manche Züge am Hauptbahnhof nicht mehr wie gewohnt erreicht werden können. Zudem war die Einführung des neuen Netzes mitten im Vorweihnachtsverkehr nicht sehr sinnvoll. Damit die Stadtwerke das neue Busnetz zum nächsten Fahrplanwechsel verbessern, bitte ich Sie, Ihre Beschwerden direkt an die Stadtwerke Bonn, Theaterstraße 24, 53111 Bonn zu richten. Wenn Sie eine E-Mail senden möchten finden Sie ein Formular auf der Internetseite www.stadtwerke-bonn.de unter der Rubrik „Anregungen & Kritik“. Ideal wäre es, wenn Sie mir per Post oder E-Mail eine Kopie Ihrer Beschwerde senden, damit ich die Änderungswünsche auch im Planungsausschuss der Stadt einbringen kann. Ich hoffe, dass es uns im laufenden Jahr gemeinsam gelingt, die notwendigen Verbesserungen herbeizuführen. Bereits darauf hingewiesen habe ich die Stadtwerke, dass in der Busansage immer noch von „Ückesdorf Kirche“ die Rede ist, obwohl die Haltestelle nun „Mitte“ heißt.
15. Dezember 2008
Gerne habe ich den Vorschlag von Ückesdorfer Bürgern aufgegriffen, an der Buswendeschleife in Ückesdorf-Mitte einen Fahrradständer zu beantragen. Dieser könnte unterhalb der Behindertenparkplätze am Beginn der Caspar-David-Friedrich-Straße montiert werden. Nachdem mein Antrag für einen solchen Radständer am Schloßplatz in Röttgen zügig umgesetzt wurde, hoffe ich auch diesmal auf Erfolg.
3. Dezember 2008
Da der Lärmpegel durch die Autobahn in der Vergangenheit hörbar gestiegen ist, habe ich einen erneuten Versuch unternommen, um Röttgen in das Lärmsanierungsprogramm zu bringen und damit die Fortsetzung der Lärmschutzwände neben der Autobahn, die am Feldweg Richtung Witterschlick enden, zu erreichen. Das grundsätzliche Problem liegt darin, dass in ganz Deutschland einheitlich geregelt ist, dass der Lärm nicht gemessen sondern nach bestimmten Faktoren (u. a. Beschaffenheit und Neigung der Fahrbahn, Anzahl der PKW/LKW) errechnet wird. Da Röttgen bei den letzten Berechnungen immer ganz knapp unter dem Wert lagen, bei dem Lärmschutz notwendig geworden wäre, habe ich die Berechnung öffentlich angezweifelt und eine reale Lärmmessung vorgeschlagen. Dies wurde jedoch von der Verwaltung abgelehnt, da eine solche Messung zu teuer sei und die Ergebnisse wegen des bundeseinheitlichen Ermittlungsverfahren auch nicht anerkannt würden. Ich werde aber nicht locker lassen und nach einer neuen Möglichkeit suchen, um Lärmschutz in Röttgen durchzusetzen. Dafür brauche ich jedoch etwas Zeit.