30. September 2008
Seit nunmehr anderthalb Jahren versuche ich, dass Bauordnungsamt zu bewegen, dass der Schaukasten, der vor der abgerissenen St.-Hubertus-Kirche stand, in Ückesdorf-Mitte an zentraler Stelle wieder aufgebaut werden darf. Er soll über das Veranstaltungsangebot der Jugendarbeit des Vereins RAN sowie über Nachrichten aus unseren beiden Kirchengemeinden informieren und könnte auch für Vereinsnachrichten genutzt werden. Obwohl dieser Schaukasten ein geeignetes Medium ist, um die Jugendarbeit zu stärken und darüber hinaus Veranstaltungen unserer Orte in Ückesdorf anzukündigen, konnte ich trotz zahlreicher Ortstermine mit sehr hilfsbereiten Mitarbeitern der Verwaltung die Leitung des Bauordnungsamt nicht davon überzeugen, den Schaukasten auf städtischen Grund neben der Endhaltestelle der Buslinie 622 zu genehmigen. Das Argument der Amtsleitung: Da würde ja jeder Verein ein Recht auf einen Schaukasten haben. Mein Hinweis, dass in Ippendorf fünf (!) Schaukästen im Ortszentrum hängen, wurde mit dem Argument zurückgewiesen, dies sei ein Fehler der Vergangenheit. Stattdessen bot mir die Verwaltung an, ich solle den Kasten auf privatem Grund anbringen und vermittelte mich schließlich an den Eigentümer des ehemaligen Bistros in Ückesdorf-Mitte, in dem derzeit der Verein RAN seine Jugendarbeit anbietet. Dieser war netterweise bereit, an einer Parktasche am ehemaligen Bistro die Aufstellung zu genehmigen, so dass der Schaukasten in den nächsten Wochen aufgestellt werden kann, auch wenn der Standort nicht optimal ist.
29. September 2008
Mehrere Eltern und Großeltern haben mich gefragt, ob der sehr schöne Spielplatz an der Andreas-Hermes-Akademie nicht für alle Kinder geöffnet werden könnte. Derzeit ist der Spielplatz ausschließlich für Angehörige des Evangelischen Entwicklungsdienstes reserviert, der die Einrichtung errichtet und bezahlt hat. Hintergrund: In der Andreas-Hermes-Akademie werden u. a. Mitarbeiter des Entwicklungsdienstes auf ihren Auslandsaufenthalt vorbereitet. Oftmals wohnen sie die letzten Wochen vor ihrer Ausreise mit der gesamten Familie in der Akademie. Für die Kinder dieser Familien hat der Entwicklungsdienst den Spielplatz gebaut. Ich habe nun mit der Leitung der Andreas-Hermes-Akademie gesprochen und gefragt, ob eine Öffnung möglich sei. Wir haben verabredet, uns gemeinsam darum zu bemühen. Derzeit wird geklärt, ob der Entwicklungsdienst generell dazu bereit wäre und welche Haftungs- bzw. Unterhaltungskosten die Stadt übernehmen müsste. Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass es klappen wird, bin aber ganz optimistisch. Der Spielplatz wäre für die Röttgener Kinder ein echter Gewinn.
24. September 2008
Leider ließ sich mein Vorschlag, die leerstehende Hausmeisterwohnung am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium für eine Betreuungseinrichtung für Kinder unter drei Jahren (U3) zu nutzen, nicht realisieren. Die Verwaltung hatte errechnet, dass der Umbau und die Sanierung zu teuer wäre, um dort eine Gruppe einzurichten. Erfolgreicher war hingegen mein Antrag im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie, bei dem ich die Verwaltung aufgefordert hatte, umgehend mit der katholischen Gemeinde Gespräche zu führen, um die freigewordenen Räume des katholischen Kindergartens für eine U3-Einrichtung zu mieten. In der Sitzung berichtete der zuständige Amtsleiter, dass er solche Gespräche aufgenommen habe. Ich hoffe, dass es hier zu einer Einigung kommen wird.
22. September 2008
Im Betriebsausschuss des Städtischen Gebäudemanagements wurde jetzt die Architektenleistung für die zweite Sporthalle am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium geklärt. Ich freue mich sehr, dass die Verwaltung ihre Zusage gehalten hat, dass in diesem Jahr die Planung fortgesetzt wird und voraussichtlich im nächsten Jahr mit dem Bau begonnen werden kann.
18. September 2008
Bereits mehrere Jahren gibt es Versuche von allen Parteien, die Busverbindung zwischen Ückesdorf und Röttgen zu verbessern. Mein Vorschlag, die Linie 622 bis zur Röttgener Schleife zu verlängern, wurde mit Hinweis auf zusätzliche Kosten in Höhe von 200.000 Euro/Jahr zurückgewiesen. Derzeit wird mit dem Rhein-Sieg-Kreis über eine neue Linie verhandelt, die von Rheinbach unter anderem über Ückesdorf und Röttgen nach Meckenheim fahren soll. Dabei ist eine Streckenführung über Ückesdorf-Mitte geplant, die somit die gewünschte direkte Verbindung brächte. Allerdings sind die Verhandlungen mit dem Rhein-Sieg-Kreis nach Auskunft der Verwaltung derzeit nicht unbedingt Erfolg versprechend. Daher habe ich nun einen neuen Vorschlag an die Verwaltung gerichtet: Die Einführung eines sogenannten Taxi-Busses. Dies kann wie folgt funktionieren: Es gibt eine feste Linienführung mit Haltestellen und einen Fahrplan wie beim Bus, allerdings mit erheblich geringeren Taktzeiten. Statt eines Busses fährt ein PKW oder Kleinbus eines Taxibetriebes die Strecke. Der Fahrgast muss 30 Minuten vor Fahrtbeginn seine Fahrt telefonisch anmelden. Liegen keine Anmeldungen vor, entfällt die Fahrt. Dafür kosten diese Fahrten auch nur den Buspreis. Solche Taxi-Busse werden im Kreis Euskirchen und im Rheinisch-Bergischen-Kreis bereits erfolgreich eingesetzt. Bei uns könnte ein solcher Taxi-Bus zwischen Ückesdorf-Mitte und Röttgen Schleife verkehren und dabei auch am Ückesdorfer Friedhof und den Kirchen vorbei fahren, die ja derzeit nicht angebunden sind. Die Taktzeiten könnten u. a. an die Einkaufsgewohnheiten der Ückesdorfer Senioren angepasst werden, die am meisten unter der derzeitigen Situation leiden, da für viele der Fußweg zur Haltestelle der Linie 843 zu weit und beschwerlich und somit der Einkauf ohne Auto in Röttgen sehr umständlich ist. Ein Taxi-Bus kann zwar eine reguläre Buslinie nicht ersetzen. Er würde aber zu einer wesentlichen Verbesserung führen. Ich hoffe daher, dass sich mein Vorschlag umsetzen lässt.